Automatisiertes Schleifen.
Stabiler Prozess.
Perfekte Oberfläche.
Live-Projekt: Von der Evaluierung zur Serienanlage
Gemeinsam mit SHL (Robotik/Automatisierung) und Seyffer (Schleifexpertise & Prozess-Know-how) machen wir komplexe industrielle Schleifprozesse serienfest – mit stabilen Prozessfenstern, reproduzierbarer Qualität und weniger Stillstand.
Und das brandaktuell in einem Live-Projekt direkt beim Kunden. Auf dieser Seite können Sie sich immer über den aktuellen Stand informieren.

Michael Vokt
Experte Prozesse & Schleiftechnologien
E-Mail: mvokt@seyffer-gmbh.de
Telefon: +49 (0) 621 8779 – 163

Thomas Magnussen
Experte für automatisierte Oberflächenbearbeitung
„Wenn Schleifen automatisiert werden soll, reicht „ein besseres Band“ nicht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Schleifmittel, Parametern, Setup und Robotik.
Und genau das zeigen wir gerade in einem laufenden Projekt – mit klaren Meilensteinen.“
— Michael Vokt,
Experte Prozesse & Schleiftechnologien bei Seyffer
Herausforderungen bei der Schleifautomatisierung
Typische Fragen unserer Kunden
Warum kostet es so viel Zeit, das passende Schleifmittel für unseren Prozess zu finden?
Weil beim Schleifen viele Faktoren gleichzeitig zusammenspielen: Schleifmittelhersteller, Kornart, Körnung, Unterlage, Bauteil und Anwendung. Gerade in der manuellen und automatisierten Oberflächenbearbeitung führt diese Vielfalt oft zu hohem Testaufwand, vielen Versuchen und wenig Sicherheit bei der Auswahl des passenden Schleifmittels.
Warum schwankt unser Schleifergebnis, obwohl wir schon viel getestet haben?
Weil Materialabtrag, Oberflächenqualität und Standzeit des Schleifmittels oft nicht sauber aufeinander abgestimmt sind. Dann passt zwar der Abtrag, aber die Oberfläche nicht oder das Schleifmittel verschleißt zu schnell. Das führt zu schwankenden Schleifergebnissen, unnötiger Nacharbeit, geringeren Taktzeiten und Stillstand im Schleifprozess.
Warum ist oft unklar, ob das Problem am Schleifmittel, an der Maschine oder am Prozess liegt?
Weil instabile Schleifprozesse selten nur eine einzige Ursache haben. Schleifmittel, Maschinenparameter, Druck, Geschwindigkeit, Bauteil und gesamtes Setup beeinflussen sich gegenseitig. Um Schwankungen in der Oberflächenbearbeitung sicher einzugrenzen, braucht es Schleifmittelexpertise und Prozessverständnis zugleich.
Wie erreichen wir reproduzierbare Oberflächen mit konstanter Qualität?
Reproduzierbare Oberflächen entstehen nur dann, wenn Schleifmittel, Maschine und Prozessparameter sauber aufeinander abgestimmt sind. Besonders in sensiblen Bereichen wie Medizintechnik oder Lebensmittelindustrie ist eine konstante Oberflächenqualität entscheidend. In der automatisierten Oberflächenbearbeitung helfen gleichbleibender Druck und konstante Geschwindigkeit, ersetzen aber nicht die richtige Auslegung des gesamten Schleifprozesses.
Wie halten wir unsere Schleifprozesse stabil, wenn erfahrene Fachkräfte fehlen?
Viele Schleifprozesse in der Schleiftechnik basieren stark auf Erfahrungswissen. Fehlen erfahrene Mitarbeiter, steigt das Risiko für schwankende Qualität, unnötige Versuche und ineffiziente Abläufe. Umso wichtiger sind klar definierte, nachvollziehbare und stabile Prozesse, die auch ohne stark personenabhängiges Wissen zuverlässig funktionieren.
Warum läuft unser automatisierter Schleifprozess oder unsere Robotik-Anwendung trotzdem nicht stabil?
Weil Automatisierung oder Robotik allein keinen instabilen Schleifprozess löst. Damit automatisiertes Schleifen wirtschaftlich funktioniert, müssen Schleifmittel, Maschine, Robotik und Parameter von Anfang an aufeinander abgestimmt sein. Nur so entstehen prozessstabile Abläufe, mit denen sich Taktzeiten verbessern, Bandwechsel reduzieren, Rüstzeiten senken und konstante Oberflächen erzielen lassen.
Maschine & Schleifmittel aus einer Hand
Zwei Partner im Tandem, ein laufendes Projekt
Aktueller Projektstatus
Evaluierung des Projektes
Abgeschlossen
Vorabnahme beim Systemintegrator
Abgeschlossen
Inbetriebnahme in Kundenumgebung
Oktober 2026
Vorabnahme beim Systemintegrator
Vom Konzept zur Realität
Die eigentliche Vorabnahme gemeinsam mit dem Kunden ist weit mehr als ein formaler Termin. Hier zeigt sich, ob alle Komponenten und Prozesse wie geplant zusammenspielen:
- Passt die Bearbeitung?
- Stimmen die Abläufe?
- Erfüllt das Ergebnis die Anforderungen des Kunden?
- Und an welchen Stellen müssen wir noch nachjustieren?
Für den Kunden ist das ein besonderer Moment. Oft steht er dann zum ersten Mal vor seiner zukünftigen Anlage. Aus vielen Gesprächen, Zeichnungen, Tests und Entwicklungsschritten wird plötzlich eine greifbare Lösung. Einen kleinen exklusiven Einblick liefert das kurze Video, in dem wir darüber sprechen, was passiert bei einer Vorabnahme, wo stehen wir im Projekt und welche Schritte folgen bis zur finalen Inbetriebnahme beim Kunden?
Projektleitung bei SHL
Viele stellen sich ein Robotikprojekt so vor: Anforderungen festlegen, Roboter bauen, Anlage aufstellen, fertig. In der Praxis läuft es anders. Während der Entwicklung tauchen viele Fragen auf, die zu Beginn noch niemand abschließend beantworten kann:
- Wie reagiert das Werkstück in der automatisierten Bearbeitung?
- Passt das Schleifmittel zum geplanten Prozess?
- Muss der Greifer angepasst werden?
- Welche Erkenntnisse aus den Versuchen müssen in die Konstruktion einfließen?
Und genau hier wird ein Projektleiter für den Kunden so wichtig. Bei dem aktuellen Kundenprojekt übernimmt Dennis Teutscher von der SHL AG diese Aufgabe. Er führt die Ergebnisse aus Versuchen, Konstruktion, Programmierung und Anwendungstechnik zusammen und sorgt dafür, dass daraus keine Einzellösungen, sondern ein funktionierender Gesamtprozess entsteht.
Für den Kunden bedeutet das vor allem: Er muss nicht jedem offenen Punkt selbst hinterherlaufen. Er hat einen festen Ansprechpartner, der den Überblick behält, Entscheidungen vorbereitet und die nächsten Schritte koordiniert.
Seyffer bringt dabei die Erfahrung im Schleif- und Polierprozess ein. SHL verantwortet die Roboteranlage und die technische Umsetzung. Dennis Teutscher verbindet die Beteiligten und sorgt dafür, dass wichtige Erkenntnisse an der richtigen Stelle ankommen.
Hochleistungsschleifmittel
Ein Roboter schleift nicht automatisch schneller, nur weil er ein Roboter ist. Beim manuellen Schleifen gleicht der Mitarbeiter vieles über Erfahrung aus: Er verändert den Druck, den Winkel oder die Geschwindigkeit, sobald er merkt, dass das Schleifmittel nachlässt.
Der Roboter macht genau das, was programmiert wurde. Immer wieder, denn das ist seine Stärke, aber nur dann, wenn der gesamte Schleifprozess darauf optimal abgestimmt ist. Und genau hier kommt das Schleifmittel ins Spiel.
In automatisierten Anwendungen reicht es nicht, einfach das Produkt aus der manuellen Bearbeitung zu übernehmen. Das Schleifmittel muss zur Drehzahl, zum Anpressdruck, zum Werkstoff und zur geforderten Taktzeit passen. Hochleistungsschleifmittel können hier einen entscheidenden Unterschied machen: Sie halten ihre Schleifleistung länger konstant, ermöglichen höhere Abtragsraten und reduzieren Wechsel- und Stillstandzeiten. Der Roboter kann dadurch länger in einem stabilen Prozess arbeiten.
Für den Kunden bedeutet das:
- kürzere Taktzeiten,
- weniger Schleifmittelwechsel,
- gleichmäßigere Ergebnisse
- und besser planbare Kosten pro Bauteil.
Der günstigste Preis pro Schleifscheibe ist deshalb in einer Roboteranwendung selten die entscheidende Kennzahl. Wichtiger ist die Frage: Wie viele Bauteile bearbeitet der Roboter damit zuverlässig und wie viel Produktionszeit gewinnen wir?
Mit Kollege Roboter
zur perfekten Oberfläche

Seyffer und SHL bündeln ihre Kompetenzen, um Kunden bei der Automatisierung industrieller Schleif- und Oberflächenprozesse ganzheitlich zu begleiten.
Seyffer bringt die Erfahrung in Schleifmitteln, Anwendungstechnik und Prozessauslegung ein.
SHL ergänzt diese Kompetenz mit Robotik, Anlagenbau und Automatisierungstechnik.
Der Vorteil für den Kunden: Schleifprozess, Verbrauchsmittel, Parameter und Automationskonzept werden von Anfang an gemeinsam gedacht. So entsteht keine Insellösung, sondern ein stabiler, reproduzierbarer Prozess mit klarer technischer und wirtschaftlicher Grundlage.
Von der ersten Analyse über Versuche mit Kundenbauteilen bis zum finalen Anlagenkonzept begleiten Seyffer und SHL den gesamten Weg zur automatisierten Oberflächenbearbeitung.
Stimmen zum Projekt
Perfekte Oberfläche ist kein Zufall –
sie ist ein System aus Schleifmittel,
Parametern und Automatisierung.
Michael Vokt
Flexibilität ist für uns das A und O: Eine Maschine muss nicht nur heutige Schleifprodukte verarbeiten, sondern auch Schleiftechnologien der Zukunft abdecken. Der Kunde soll keine Lösung für den Status quo kaufen, die morgen teuer umgebaut werden muss, sondern eine Maschine, die im Idealfall über Jahrzehnte produktiv bleibt.
Thomas Magnussen
Ihr Ergebnis: weniger Risiko, schneller zur Serie, stabilere Qualität
Leistungsmerkmale
Schleifmittel-Expertise
- Vorauswahl statt langwieriges Produkttesten (durch gezielte Schleifmittelstrategie)
Prozess-Know-how
- klar definierter Prozess (robuste Parameter statt Bauchgefühl)
Automation & Robotik
- Versuch & Validierung (Abtrag/Oberfläche/Taktzeit sind messbar)
- Konzept für die Zelle (Endeffektor, Bahn, Spanntechnik, Medien)
- Ursachenanalyse bei Abweichungen (Material, Parameter, Setup)
- Dokumentation & Übergabe (Wissen ins Team, weniger Abhängigkeit)
- Serienhochlauf begleiten (Feintuning im echten Betrieb)
Robotergestütztes Schleifen in der Praxis
Schaltschrankgehäuse schleifen
Großes Blechgehäuse schleifen
In 4 Schritten zur automatisierten,
stabilen Schleiflösung

Schritt 1
Erstkontakt & Problemstellung
Der Kunde kontaktiert SHL oder Seyffer, weil es eine konkrete Herausforderung im Schleifprozess gibt. Gemeinsam wird geklärt, worum es geht und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Schritt 2
Kundenbesuch & Prozessaufnahme
SHL und Seyffer schauen sich den Prozess vor Ort an. Dabei werden Anforderungen, Qualitätsziele, Bauteile, aktuelle Schleifmittel, Taktzeiten, Rahmenbedingungen und Machbarkeit aufgenommen.
Schritt 3
Versuch & Konzeptfindung
In Versuchen wird das passende Konzept entwickelt. Entscheidend ist die Abstimmung aus Roboter, Schleiftechnologie, Prozessparametern und den richtigen Schleifmitteln. So entsteht die Grundlage für eine stabile automatisierte Lösung.
Schritt 4
Finales Konzept & Angebot
Das endgültige Konzept wird inklusive Spezifikationen, Anwendung, Verbrauchsmitteln und technischer Auslegung festgelegt. Auf dieser Basis erhält der Kunde das finale Angebot und kann das Go für die Umsetzung geben.
Nach der Kundenfreigabe
Nach Freigabe wird die Anlage aufgebaut. Dann folgt die Vorabnahme bei SHL, bevor der Roboter später beim Kunden in Betrieb genommen wird.
Sie möchten dranbleiben oder ein eigenes Projekt anfragen?
Wir informieren Sie über alle wichtigen Projektschritte und beraten Sie gerne zu Ihrem Projekt

Michael Vokt
Experte Prozesse & Schleiftechnologien
E-Mail: mvokt@seyffer-gmbh.de
Telefon: +49 (0) 621 8779 – 163
Evaluierung
Konzept & Roboter definiert


