Klappe auf, die Vierzehnte – Mitarbeiter ergreifen das Wort

Interview mit Herrn Frank Münch – unserem Lagerprofi

Seyffer hat viele Gesichter – wir zeigen sie Ihnen

Unternehmen, Firma, Betrieb – das klingt alles nach starren, leblosen Gemäuern. Unternehmen, das sind aber Menschen wie Sie zum Beispiel und wie wir. Damit Sie wissen, wer hinter unserem „wir“ steht, bekennen wir Farbe und zeigen Gesicht, in unseren News, für Sie gemacht.

Das treue Gesicht: 30 Jahre die Ware im Griff

Interview mit Herrn Frank Münch – unserem Lagerprofi.

Guten Morgen, Herr Münch. Sie haben bei Seyffer angefangen zu arbeiten und sind seitdem 30 lange Jahre im Unternehmen. Da muss es damals ja ordentlich gefunkt haben zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber?
(Lacht). Da ich tatsächlich am Valentinstag eingestellt worden bin, muss das wohl so sein. Aber nein, das war natürlich nur Zufall. Wenn es passt, dann passt es und ich hab mich bei Seyffer auf Anhieb wohlgefühlt.
Wie ist das dann abgelaufen? Sind Sie vom Bewerbungsgespräch direkt ins Lager und haben die Ware unter Ihre Fittiche genommen?
Ganz so schnell ging das nicht. Ich habe zuerst als Fahrer angefangen, habe zum Beispiel Waren an die Kunden ausgeliefert. Mit der Zeit lernt man die Produkte immer besser kennen, hält sich zum Be- und Entladen viel im Lager auf, lernt die Mitarbeiter kennen und baut Vertrauen auf. Mit der Zeit bin ich mit der Organisation der Logistik verwachsen, hab richtig Gefallen an dieser »Arbeit im Hintergrund« gefunden und bin dann im Grunde ins Lager hineingerutscht.
Haben Sie das Fahren nicht vermisst?
Nicht wirklich. Die Lagerarbeit hat mir gleich Spaß gemacht, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Beim Warenumschlag herrscht viel Abwechslung, da ist immer was los, langweilig wird einem jedenfalls nicht so schnell.
Und was für Aufgaben erwarten Sie im Arbeitsalltag?
Alles, was mit dem Wareneingang und Warenausgang zu tun hat. Eingehende Ware wird angenommen, abgeladen bzw. ausgepackt und eingelagert. Gleichzeitig kommissionieren wir bestellte Waren und verpacken diese für den Warenausgang. Seit wir unseren Onlineshop haben, hat sich das Auftragsvolumen erhöht und es sind viele kleinere Bestellungen hinzugekommen, die wir als DPD-Pakete fertig machen und zur Abholung bereitstellen. Großbestellungen wie Lieferungen an die Industrie oder das Handwerk bereiten wir weiterhin auf Paletten vor, die dann per Spedition an den Bestimmungsort geliefert werden.
Wie ist das in Spitzenzeiten bei hohem Bestellaufkommen? Da ist im Lager sicherlich die Hölle los.
Als Hölle will ich das nicht bezeichnen, aber ja, bei vielen Aufträgen und vollem Lager kann der Versand schon ziemlich stressig werden. Vor allem liefern wir im Inland und ins Ausland, da kommt in einer Woche schon eine Menge an Ware zusammen, die schnellstmöglich abgewickelt werden muss. Aber bis jetzt haben wir die Ware immer ordentlich rausbekommen. Liegen geblieben ist bei uns noch nichts und bei unserem eingespielten Team wird das auch nicht passieren.
Das klingt danach, als fühlten Sie sich wohl in Ihrem Unternehmen.
Ich sag‘ mal so. Wenn es nach mir geht, werde ich hier alt. Als ich im Unternehmen angefangen habe, war Herr Seyffer Senior der Chef der Firma, die er mit Blick auf ein familiäres Arbeitsklima geführt hat. Seit einiger Zeit setzt Herr Seyffer Junior als nachfolgender Geschäftsführer diese Tradition fort. Das heißt, im Umfeld ändert sich zwar viel mit der Zeit, zum Beispiel technisch oder organisatorisch, aber die Unternehmenskultur bleibt erhalten, und das ist mir viel Wert.
Was meinen Sie in dem Fall genau mit Unternehmenskultur?
Dass einem als Angestellter im Unternehmen als Mensch auf Augenhöhe begegnet wird und man sich nicht fühlt wie eine austauschbare Personalnummer. Man erfährt Respekt und wird ernst genommen. Außerdem gibt es häufig Mitarbeiter-Veranstaltungen wie ein gemeinsames Grillen oder der Weihnachtsmarkt.
Der Weihnachtsmarkt ist ja auch bei Kunden und Partnern des Unternehmens sehr beliebt. Schade, dass er letztes Jahr wegen Corona ausfallen musste. Gibt es deswegen eigentlich weitere Einschränkungen für Sie, zum Beispiel auf dem Arbeitsweg?
Da wir nicht im direkten Kundenkontakt stehen, betreffen uns die Einschränkungen im Lager kaum. Das ist gut, denn Homeoffice ist bei unserer Arbeit nicht möglich. Um den Arbeitsweg muss ich mir ebenfalls keine Sorgen machen. Ich wohne in Neckarau, fast um die Ecke also und komme mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Das ist natürlich praktisch. Stammen Sie auch aus der Region oder sind Sie zugezogen?
Ich bin hier geboren und fühle mich pudelwohl in Mannheim. Als Eishockeyfan habe ich hier die Adler, mit denen wir bestens aufgestellt sind. Beim Fußball ging’s mit dem Waldhof auch wieder bergauf. Mittelfeld in der dritten Liga ist ja schon was, und wer weiß, vielleicht geht’s in den nächsten Jahren weiter nach oben.
Warten wir mal ab, zu wünschen wäre es de‘ Buwe jedenfalls. Ich bedanke mich für Ihre Zeit und das nette Gespräch. Die Interviews beenden wir immer mit drei Wörtern, mit denen das Unternehmen Seyffer beschrieben werden soll. Wie lauten Ihre drei?
Familiär. Hilfsbereit. Lösungsorientiert.
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