Einkaufsleitung bei Seyffer Mannheim | Mitarbeiter-Interview

Interview mit Frau Manuela Straßburger – unserer Einkaufsleiterin

Klappe auf, die Fünfzehnte – Mitarbeiter ergreifen das Wort

Unternehmen, Firma, Betrieb – das klingt alles nach starren, leblosen Gemäuern. Unternehmen, das sind aber Menschen wie Sie zum Beispiel und wie wir. Damit Sie wissen, wer hinter unserem „wir“ steht, bekennen wir Farbe und zeigen Gesicht, in unseren News, für Sie gemacht.

Das loyale Gesicht: 30 Jahre im Einkauf

Interview mit Frau Manuela Straßburger – unserer Einkaufsleiterin.

Guten Tag, Frau Straßburger. Herzlich Willkommen zum Stresstest, denn ich würde Sie gerne für ein spontanes Mitarbeiterinterview überrumpeln. Hätten Sie da ein paar Minuten Zeit für mich?
Eigentlich nicht. (Lacht). Aber ein paar Minuten für das Interview nehme ich mir einfach für Sie.
Perfekt. Dann will ich auch direkt loslegen und zu 30 Jahren Betriebszugehörigkeit gratulieren. Das sieht so aus, als hätten Sie im Einkauf auf Anhieb Ihren Traumjob gefunden.
Das könnte man auf den ersten Blick meinen, stimmt aber nicht ganz. Eigentlich habe ich bei Seyffer damals in einer ganz anderen Abteilung angefangen. Es hat sich dann eher zufällig ergeben, dass ich im Einkauf gelandet bin. Ab da stimmt die Sache mit dem Traumjob, denn die Arbeit hat mir auf Anhieb viel Spaß gemacht und ich habe mich richtig wohl gefühlt.
Einkaufen im Laden macht mir auch Spaß. Aber auf der Arbeit? Kommt da nicht schnell Langeweile auf?
Ganz im Gegenteil. Ich stöbere ja nicht gemütlich in Katalogen und gebe dann unsere Bestellungen auf, sondern stehe im engen Kontakt zu internationalen Lieferanten und Herstellern. Da kommen öfter mal neue Produkte hinzu oder Bestellmengen ändern sich, weshalb die Konditionen immer wieder neu verhandelt werden müssen. Hinzu kommen die zentrale Einkaufsorganisation und die Beschaffungsstrategie, damit wir unsere Lieferketten zuverlässig aufrechterhalten können. Wenn der Einkauf gut funktioniert, profitieren alle Abteilungen davon.
Ok, jetzt klingt es nicht mehr nach Spaß. Jetzt klingt es nach Stress.
(Lacht). Positiver Stress gehört sicherlich dazu, aber gerade das Verhandeln macht mir wahnsinnig Spaß. Ich mag die Vielseitigkeit des Jobs, den Kontakt zu Menschen. Gerne lade ich Lieferanten zu uns ein, um vor Ort bestmögliche Preise auszuhandeln. Durch die Einschränkungen der Coronamaßnahmen funktioniert das derzeit nur sehr eingeschränkt, aber grundsätzlich ziehe ich den persönlichen Kontakt zu Lieferanten oder Herstellern der digitalen Kommunikation vor.
Dann spielt der Computer im Einkauf keine so große Rolle?

Doch, ohne würde es heute überhaupt nicht mehr gehen. Die gesamten Prozesse sind digital verzahnt und werden vom Computer gesteuert. Wir haben erst kürzlich ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt, die bei aller Leistungsstärke auch eine Herausforderung darstellt. Aber das ist nicht die erste und mit Sicherheit nicht die letzte Umstellung in den Geschäftsprozessen. Kaum ist ein digitaler Prozess etabliert, steht der nächste schon in den Startlöchern.

Übrigens suchen wir noch personelle Unterstützung in diesem Bereich. Hierzu haben wir gerade ein Stellenangebot ausgeschrieben.

Absolut verständlich. Viele haben während der Homeoffice-Pflicht ja bemängelt, dass trotz Telefon- oder Videokonferenz der persönliche Kontakt zu den Kollegen einfach fehlt.
Das würde ich so bestätigen. Bei uns arbeiten wir allerdings auch in einem angenehmen Betriebsklima mit freundschaftlichem Umgang untereinander. Da wird sich gegenseitig unterstützt und man ist sich behilflich.
Freundschaftlich in Bezug auf die Arbeit oder reicht das bis ins Private hinein?
Das reicht durchaus ins Private. Beispielsweise fahren die skibegeisterten Kollegen hin und wieder zusammen für ein paar Tage in den Skiurlaub.
Und da gehören Sie dazu?
Ich fahre sehr gerne Ski, ja. Am liebsten in Österreich mit viel Schnee. Aber das ist nicht alles. Bei Seyffer gibt es oftmals spontane Aktionen mit der gesamten Belegschaft oder den Firmen-Weihnachtsmarkt, zu dem Seyffer seine Partner und Kunden mit einbezieht. Auch die Feier zum 70-jährigen Jubiläum hat großen Anklang gefunden. Das sind einfach schöne Events, die zusammenschweißen können. In gleichem Maße gilt das natürlich für Fortbildungen.
Zum Beispiel?
Einen gemeinsamen Kurs für Wirtschaftsenglisch. Bei Verhandlungen mit internationalen Kunden, Lieferanten und Herstellern ist verhandlungssicheres Englisch wichtig. Ich liebe Florida, war schon öfter da und bin der englischen Sprache grundsätzlich mächtig. Aber wenn mitten im Gespräch plötzlich das Fachvokabular fehlt, dann macht das einfach keinen guten Eindruck. Außerdem bereichern Fortbildungen die persönliche Entwicklung, wovon letztlich auch das Unternehmen profitiert.
Apropos Unternehmen. Mit welchen drei Worten würden Sie abschließend die Seyffer GmbH beschreiben?
Flexibel – innovativ – zukunftsorientiert
Sie haben Fragen rund ums Kleben, Schleifen, PSA oder Arbeitsschutz? Seyffer hilft gerne!

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